Wir eröffnen bald unsere neue Tierarztpraxis in Rinteln. Freuen Sie sich auf moderne Tiermedizin, persönliche Betreuung und ein herzliches Team für Ihr Tier.
Leitende Tierärztin: Sophie - Charlotte Pytzik
Fachtierärztin für Kleintiere
GP Cert. Kardiologie
Tel: 05751-5766
Konrad-Adenauer Str. 30, 31737 Rinteln
Email: praxis@tierarzt-rinteln.de
Öffnungszeiten: Mo. Di. Do. Fr. 9-13 und 14-18 Uhr
Mi. 13-18 Uhr
Sa. nach Vereinbarung
Um Wartezeiten kurz zu halten bitten wir um Terminvereinbarung.
Wir sind ganz bald für alle da.
„Mein Tier war noch nie krank.“
Diesen Satz hören wir in der Praxis häufig – und natürlich ist es immer schön, wenn ein Tier über viele Jahre gesund und fit wirkt. Dennoch entwickeln sich viele Erkrankungen schleichend und bleiben lange unbemerkt. Gerade Hunde und Katzen zeigen Beschwerden oft erst sehr spät.
Veränderungen an Nieren, Herz, Schilddrüse, Gelenken oder Blutdruck entwickeln sich häufig über Monate oder Jahre. Viele Tiere fressen weiterhin gut, freuen sich über Aufmerksamkeit und wirken im Alltag zunächst unauffällig. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, insbesondere im höheren Alter.
Vorsorge bedeutet dabei nicht, „kranke Tiere zu suchen“, sondern Veränderungen frühzeitig zu erkennen, bevor sie zu ernsten Problemen führen oder die Lebensqualität beeinträchtigen.
Im Rahmen einer Vorsorge- oder Senioruntersuchung nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche klinische Untersuchung sowie ein Gespräch über Verhalten, Aktivität, Gewicht, Appetit und mögliche Veränderungen zuhause. Je nach Alter und Fragestellung können zusätzlich Blutuntersuchungen, Urinuntersuchungen, Blutdruckmessungen oder Ultraschalluntersuchungen sinnvoll sein.
Viele Erkrankungen lassen sich deutlich besser behandeln, wenn sie früh erkannt werden.
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Jährliche bis halbjährliche Vorsorgeuntersuchungen empfehlen wir
- bei großen Hunden ab 6 Jahren
- bei kleinen Hunden und Katzen ab 8 Jahren
Gerade bei Katzen fallen Veränderungen im Alltag häufig erst spät auf. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und langfristig zu begleiten.
Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Altersvorsorge bei Ihrem Haustier haben, wenden Sie sich gern vertrauensvoll an uns.
Herzgeräusch festgestellt? Kein Grund zur Panik.
Die kardiologische Diagnostik und insbesondere die Echokardiographie (Herzultraschall) gehören zu den besonderen Schwerpunkten meiner Arbeit und sind für mich tatsächlich eine echte Herzensangelegenheit.
Nicht jedes Herzgeräusch bedeutet automatisch eine schwerwiegende Herzerkrankung. Gerade bei Katzen, kleinen Hunderassen oder älteren Tieren können Herzgeräusche sehr unterschiedliche Ursachen haben. Manche Veränderungen sind zunächst nicht behandlungsbedürftig und müssen lediglich kontrolliert werden, andere benötigen eine gezielte Therapie oder engmaschigere Betreuung. Zur sicheren Einordnung der Veränderungen ist der Herzultraschall hierbei das Diagnostikum der Wahl.
Mithilfe dieser Untersuchung lässt sich die Struktur und Funktion des Herzens schonend und sehr genau beurteilen. Ziel der Untersuchung ist es, mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen, Erkrankungen korrekt einzuordnen und gemeinsam einen sinnvollen weiteren Therapieplan festzulegen.
Für die Untersuchung werden Hunde und Katzen in der Regel entspannt auf einer weichen Unterlage in Seitenlage gelagert. Für eine gute Bildqualität muss hierfür meist ein kleines Untersuchungsfenster im Bereich hinter den Vorderbeinen geschoren werden, insbesondere bei langem oder dichtem Fell.
Viele Tiere tolerieren den Herzultraschall gut, insbesondere wenn eine vertraute Bezugsperson sie begleitet. Bei besonders ängstlichen oder unsicheren Patienten kann die Untersuchung auch im Stehen erfolgen.
Die Untersuchung erfolgt in ruhiger Atmosphäre und ohne Schmerzen für Ihr Tier. Während des Termins werden die Befunde ausführlich und verständlich besprochen, sodass Sie jederzeit nachvollziehen können, worauf es bei der weiteren Betreuung Ihres Tieres ankommt.
Wann ist ein Herzultraschall sinnvoll?
Ein Herzultraschall kann unter anderem sinnvoll sein bei:
● Herzgeräuschen
● Husten oder Atemproblemen
● Leistungsschwäche oder schneller Ermüdung
● Kollaps oder Ohnmachtsanfällen
● auffälligen Veränderungen im Röntgenbild
● Herzrhythmusstörungen
● Bluthochdruck, insbesondere bei Katzen
● Kontrolluntersuchungen bekannter Herzerkrankungen
● Abklärung vor bestimmten Operationen oder Narkosen
Muss mein Tier für den Herzultraschall sediert werden?
In den allermeisten Fällen nein.
Der Herzultraschall ist eine schmerzfreie und nicht invasive Untersuchung. Viele Hunde und Katzen tolerieren die Untersuchung sehr gut, insbesondere in ruhiger Atmosphäre und mit etwas Zeit und Geduld.
Eine Sedation ist nur selten notwendig und wird individuell entschieden. Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an, gemeinsam finden wir einen möglichst stressarmen Weg für die Untersuchung Ihres Tieres.
Was passiert während der Untersuchung?
Zu Beginn erfolgt eine ausführliche klinische Untersuchung mit Abhören von Herz und Lunge. Anschließend wird mittels Echokardiographie die Herzstruktur und Herzfunktion beurteilt.
Je nach Fragestellung können zusätzlich Blutdruckmessungen, ein EKG oder weiterführende Untersuchungen sinnvoll sein.
Im Anschluss werden die Befunde gemeinsam besprochen und ein individueller Therapie- oder Kontrollplan erstellt.
Zusammenarbeit mit Haustierärzten und überweisenden Praxen
Eine enge Zusammenarbeit mit den betreuenden Haustierärzten ist mir besonders wichtig. Ziel ist eine transparente und kollegiale Betreuung, bei der Diagnostik, Therapieempfehlungen und Verlaufskontrollen klar kommuniziert werden.
Patienten können sowohl zur vollständigen kardiologischen Abklärung als auch gezielt für Herzultraschalluntersuchungen vorgestellt werden.
Wenn Symptome nicht eindeutig sind
Nicht jede Erkrankung zeigt sofort klare Symptome. Veränderungen wie Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, vermehrtes Trinken oder Leistungsschwäche können ganz unterschiedliche Ursachen haben.
Die internistische Diagnostik ist dabei häufig eine Art medizinische Spurensuche. Ziel ist es, Beschwerden strukturiert einzuordnen, Zusammenhänge zu erkennen und mögliche Ursachen Schritt für Schritt abzuklären.
Grundlage hierfür sind eine ausführliche klinische Untersuchung, eine genaue Anamnese sowie individuell angepasste weiterführende Untersuchungen. Dazu zählen unter anderem Blut- und Urinuntersuchungen, die Messung des Blutdrucks sowie ein Ultraschall des Bauchraumes.
Viele internistische Erkrankungen entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt. Umso wichtiger ist es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Befunde korrekt einzuordnen.
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir einen individuell passenden diagnostischen und therapeutischen Weg für Ihr Tier.
Wenn ein genauer Blick nötig ist
Der Bauchultraschall ist ein wichtiger Bestandteil der modernen internistischen Diagnostik. Mithilfe der Ultraschalluntersuchung können viele Organe wie Leber, Milz, Nieren, Harnblase, Bauchspeicheldrüse oder Magen-Darm-Trakt schonend und in Echtzeit beurteilt werden.
Die Untersuchung hilft dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Beschwerden gezielt abzuklären. Häufig können bereits wichtige Hinweise auf Entzündungen, Organveränderungen, Tumorerkrankungen oder hormonelle Erkrankungen gewonnen werden.
Vor der Untersuchung muss der Patient ca. 12 Stunden nüchtern sein, damit wir alle abdominellen Strukturen gut einsehen können (Es gibt allerdings hier Ausnahmefälle, die wir individuell mit Ihnen absprechen). Für die Untersuchung werden Hunde und Katzen in der Regel entspannt in Rückenlage auf einer weichen Unterlage gelagert. Für eine gute Bildqualität muss der Bauchbereich bis zum Rippenbogen geschoren werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei und wird von den meisten Tieren gut toleriert, insbesondere wenn sie eine vertraute Bezugsperson begleitet.
Je nach Befund können während der Untersuchung außerdem gezielt sterile Urin- oder kleine Gewebeproben unter Ultraschallkontrolle entnommen werden. Lassen Sie deshalb Ihren Hund oder Ihre Katze kurz vor der Untersuchung am besten nicht nochmal in den Garten oder auf die Katzentoilette.
Sollten Sie noch weitere Fragen zum genauen Ablauf haben, wenden Sie sich gern an uns. Auch für sehr ängstliche Tiere finden wir eine gute Lösung.
Wann kann ein Bauchultraschall sinnvoll sein?
● Erbrechen oder Durchfall
● Appetitlosigkeit
● Gewichtsverlust
● vermehrtem Trinken oder Urinabsatz
● auffälligen Blut- oder Urinwerten
● Verdacht auf Bauchschmerzen
● unklarer Umfangsvermehrung des Bauches
● Veränderungen an Leber, Nieren, Milz oder Harnblase
● Verdacht auf Entzündungen oder Tumorerkrankungen
● Kontrolluntersuchungen chronischer Erkrankungen
● Abklärung hormoneller Erkrankungen
● Nachkontrollen nach Operationen oder Therapien
Gerade bei unspezifischen Symptomen liefert der Bauchultraschall häufig wichtige zusätzliche Informationen und hilft dabei, weitere diagnostische Schritte gezielt zu planen.
Mehr als „nur Blut abnehmen“
Klinische Labordiagnostik ist aus der modernen Tiermedizin nicht mehr wegzudenken. Dank unseres hauseigenen Labors können wir viele Werte direkt bestimmen und schnell fundiert handeln. Viele Veränderungen an Organen wie Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse oder Hormonsystem lassen sich hierdurch frühzeitig erkennen oder weiter eingrenzen.
Je nach Fragestellung können unterschiedliche Blutwerte, Urinuntersuchungen oder weiterführende Funktions- oder Stimulationstests sinnvoll sein.
Urinuntersuchungen liefern hierbei ebenfalls wichtige zusätzliche Informationen, beispielsweise über die Nierenfunktion, Entzündungen, Harnwegserkrankungen (z.B. Harnkristalle) oder Stoffwechselveränderungen.
Laborwerte werden dabei nie isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit klinischer Untersuchung, Vorgeschichte und weiteren Befunden eingeordnet.
Bei chronischen Erkrankungen ermöglichen regelmäßige Kontrollen eine gezielte Anpassung von Therapien und eine langfristige Begleitung Ihres Tieres.
Katzen verstehen statt festhalten
Katzen erleben Tierarztbesuche häufig ganz anders als Hunde. Bereits der Transport, ungewohnte Geräusche oder fremde Gerüche können Stress und Unsicherheit auslösen. Umso wichtiger ist ein ruhiger, geduldiger und möglichst stressarmer Umgang während der Untersuchung und Behandlung.
Ein cat-friendly Handling hat in unserer Praxis deshalb einen besonderen Stellenwert. Dabei orientieren wir uns an den Empfehlungen der International Society of Feline Medicine (ISFM) und achten darauf, Untersuchungen so angenehm und schonend wie möglich zu gestalten.
Viele Katzen profitieren bereits von kleinen Veränderungen: eine ruhige Atmosphäre, ausreichend Zeit, vorsichtige Bewegungen, weiche Unterlagen oder die Möglichkeit, zunächst im vertrauten Transportkorb zu bleiben. Ziel ist es, Stress zu reduzieren und Ihrer Katze ein möglichst sicheres Gefühl zu geben.
Nicht jede Katze reagiert gleich. Während manche Patienten neugierig und entspannt sind, benötigen andere etwas mehr Geduld oder individuelle Lösungen. Gemeinsam finden wir einen möglichst stressarmen Weg für Untersuchung, Diagnostik und Therapie.
Gerade bei Katzen bleiben Erkrankungen häufig lange unbemerkt. Umso wichtiger ist es, dass Untersuchungen möglichst ruhig und positiv erlebt werden, damit notwendige Kontrollen und Vorsorgeuntersuchungen langfristig gut umsetzbar bleiben.
Sollten Sie Fragen zur Vorbereitung auf den Tierarztbesuch oder zum Umgang mit besonders ängstlichen Katzen haben, sprechen Sie uns gerne an.